Flammspritzverzinken

24.5.2019 – Seite im Aufbau

Neben dem Feuerverzinken ist das Flammspritzverzinken eine gute Möglichkeit, Stahloberflächen vor Korrosion zu schützen. Vor dem Flammspritzverzinken müssen die Bauteile gestrahlt werden. Spritzverzinken bietet den weiteren Vorteil der sofortigen Beschichtung und gewährleistet eine dauerhafte Lackbeschichtung.

Flammspritzen mit Draht oder Stab:

Beim Draht- oder Stabflammspritzen wird der Spritzzusatzwerkstoff im Zentrum einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme kontinuierlich aufgeschmolzen. Mit Hilfe eines Zerstäubergases, z.B. Druckluft oder Stickstoff, werden aus dem Schmelzbereich die tröpfchenförmigen Spritzpartikel abgelöst und auf die vorbereitete Werkstückoberfläche geschleudert. Das Flammspritzen mit Draht ist ein verbreitetes Verfahren mit einem sehr hohen Spritzschichtqualitätsstandard.

Beim Flammspritzverzinken wird das Zink geschmolzen und direkt auf das entsprechende Bauteil oder Werksstück gespritzt. Damit diese Beschichtung optimal haftet, wird die Stahl- oder Gußfläche zuvor mit Sandstrahlen behandelt. Daraus ergibt sich ein dauerhafter Korrosionsschutz durch eine Schichtstärke von etwa 80 – 100 µm reinem Zink.